Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Brenner im Wintersemester 2017/18

Medientheorien: Vom Buch zum Smartphone

Mi. 18.00 - 19.30 Uhr | Raum 1229 | 2 SWS

Die "digitale Revolution" hat mit ihrer Entwicklung vom PC über Internet, Handy und Smartphone bis hin zu den "social media" umwälzende Veränderungen in den modernen Gesellschaften hervorgebracht. Die Lebensformen wurden einem radikalen Wandel unterworfen; das individuelle Verhalten ist davon ebenso betroffen wie die Formen des sozialen Umgangs, der Kommunikation, der politischen Meinungsbildung und der kulturellen Traditionsbildung. – Das Seminar befasst sich mit diesem Übergang von der "Gutenbergkultur" zur digitalen Kultur in seinen Auswirkungen auf die Lebenswelt. In der Auseinandersetzung mit einschlägigen Texten, aber auch mit Alltagserfahrungen sollen Gewinn- und Verlustrechnungen diskutiert werden.

Nach der Teilnahme sind die Studierenden hoffentlich in der Lage, selbständig über die technischen, politischen, sozialen und kulturellen Implikationen ihrer Nutzung "neuer Medien" zu reflektieren.

- Weitere Informationen finden Sie hier -

Technik im Alltag (Zur Philosophie der kleinen Dinge)

Di. 18.00 - 19.30 Uhr | Raum 1229 | 2 SWS

Von der Büroklammer über das Fahrrad bis zum Smartphone – im Alltag sind wir von technischen "kleinen Dingen" aller Art umgeben. Diese "Dinge" haben eine technische Vorgeschichte, eine benennbare Funktionalität für ihre Nutzer und eine spezifische Erscheinungsform, ein "Design". Die Wohlstands- und Überflussgesellschaft hat sich angewöhnt, die "Dinge" nicht als Gebrauchs-, sondern als Verbrauchsgegenstände zu betrachten, deshalb ist die Herstellung und der Verkauf von "Guten Dingen" nicht mehr selbstverständlich, sondern konnte zu einem spezifischen – und erfolgreichen – Geschäftsmodell werden. Mit der "Frage nach dem Ding" (Heidegger) haben sich viele Philosophen der Neuzeit beschäftig; in jüngerer Zeit wird das Thema besonders in der "Actor-Network-Theory" diskutiert.
Das Seminar wird technische, ergonomische und ökonomische Fragen ebenso diskutieren wie ästhetische, soziale und ökologische.


Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden aufgefordert, in Projektgruppenarbeit selbst Szenarien einer künftigen "Dingwelt" zu entwerfen.

- Weitere Informationen finden Sie hier -